Kverneland = Profitables Pflügen

Mehr als 135 Jahre Erfahrung in der wendenden Bodenbearbeitung

Die Grundsätze unseres Begründers Ole Gabriel haben bis heute Bestand:

Pflüge entwickeln, welche den härtesten Bedienungen standhalten um so die perfekte Grundlage für die nachfolgende Aussaat zu legen.

Mit einem Exportanteil von 97% in mehr als 45 Länder auf alle fünf Kontinente seit über 65 Jahren haben wir Erfahrung auf unterschiedlichsten Böden gesammelt und sind so  weltweit als Pflugexperte bekannt geworden.

 Für uns zählt neben einer guten Saatbettbereitung auch die Profitabilität des Pflügens.

Profitabel Pflügen

Wir wissen, dass Ihre Felder samt Pflanzenbestand Ihre Existenzgrundlage bedeuten.
Gegenseitig sind Sie aufeinander angewiesen. Das Beste für Felder und Pflanzen bedeutet das Beste für Sie.
Diese Überzeugung ist die Grundlage unseres Strebens nach optimalen Lösungen – auch für das Pflügen.
Manch einer meint, dass pflügen nicht mehr zeitgemäß ist, andere behaupten es sei vergleichsweise viel zu kostenintensiv. Wir behaupten das Gegenteil!
Pflügen kann neben höheren Erträgen auch noch zusätzliche Erlöse bringen.
Das nennen wir profitables Pflügen!

Teil 1:

Die Wahl des richtigen Bodenbearbeitungssystems

Ziel der Bodenbearbeitung ist es ideale Keim- und Wachstumsbedingungen zu schaffen. Die Krümmelstruktur des Bodens, Luft- und Wasserhaushalt sowie die Bodentemperatur werden wesentlich beeinflusst. Daraus resultieren optimale Nährstoffverfügbarkeit für die Kulturpflanze und günstige Bedingungen zur Unkrautbekämpfung. Auch auf die Pflanzengesundheit hat die Wahl des richtigen Bodenbearbeitungssystems einen positiven Einfluss. Letztendlich hat die Entscheidung für ein spezifisches Bodenbearbeitungssystems das Ziel die am besten geeignete Kombination von Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt mit einem Mindestbetrag an Energie, Zeit und Investitionen zu gewährleisten.

Im Allgemeinen unterscheiden wir zwischen konventioneller Bodenbearbeitung, konservierender Bodenbearbeitung, Streifenbearbeitung und Direktsaat.

Die Entscheidung für ein individuelles Bewirtschaftungssystem und der dazu erforderlichen Technik hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Pflügen – ja oder nein?

Bei der Überlegung welches Bodenbearbeitungssystem am besten ist, bietet das Thema Pflügen viel Diskussionsstoff. Manch ein Landwirt schwört darauf, während andere es als altmodisch und zugleich teuer bewerten.

Dennoch gibt es viele starke Argumente, welche für das Pflügen sprechen:

  • vollständige Einarbeitung von Ernterückständen und Bewuchs,
  • verminderter Einsatz von Herbiziden, da der Aufwuchs von Ausfallgetreide und Unkraut vermindert wird,
  • geringerer Krankheitsdruck, da keine infizierten Ernterückstände im Saathorizont verbleiben,
  • schnelle Abtrocknung des Saatbettes und schnellere Bodenerwärmung – besonders im Frühjahr,
  • hohe Nährstoffverfügbarkeit
  • ein sauberes Saatbett ermöglicht die Verwendung einfacher Sätechnik.

Umfrage

In einer aktuellen Umfrage aus dem Jahr 2015 im Auftrag von Kverneland unter deutschen und französischen Ackerbauern ergab dass diese Pflügen als wichtigstes Bodenbearbeitungssystem bewerten. Mehr als 60% der befragten Landwirte betrachten das Pflügen als grundlegendes Bearbeitungssystem. 80 % gaben an, dass durch das Pflügen der Heinsatz von Herbiziden (vor allem zur Ungrasbekämpfung) verringert wurde.

Pflug oder Grubber?

(Autor: Prof. Dr. Wolfgang Kath-Petersen)

Arbeitet der Grubber als Alternative zum Pflug wirklich kostengünstiger?
Ein Grubber mit großer Arbeitsbreite und hoher Arbeitsgeschwindigkeit schafft natürlich mehr Fläche als ein Pflug – meint man. Ein vergleichbares Arbeitsbild ist aber erst nach mehrmaliger Überfahrt erreicht.
Außerdem müssen vermehrt Herbizide zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten eingesetzt werden.
Zudem zeigen sich seit einigen Jahren vermehrt Resistenzen gegen gängige Herbizide.

Praxistest

Erfordert der Pflug deutlich mehr Zugkraftbedarf im Vergleich zum Grubber?
Um die Wirtschaftlichkeit von Pflug und Grubber vergleichen zu können wurde ein Acker mit mittelschwerem, sandigem Lehm gewählt:
Im Test stehen sich ein Grubber (10 Zinken) sowie ein 6-furchiger Pflug mit 3 m Arbeitsbreite gegenüber, gezogen jeweils von einem 185 PS Schlepper bei einer Arbeitstiefe von 23 cm.
Gemessen wurden Schlupf und Dieselverbrauch.

Das Ergebnis:

Bei gleicher Arbeitstiefe, - breite sowie -geschwindigkeit ist der Kraftstoffverbrauch bei beiden Bodenbearbeitungssystemen annährend gleich (siehe Tabelle).
Beim Schlupf liegen die Werte des Grubbers sogar etwas ungünstiger wie beim Pflug.

Bedeutung von Arbeitstiefe und Arbeitsbreite

Bringt das Pflügen viele ackerbauliche Vorteile mit sich, steht immer noch die Frage der Wirtschaftlichkeit im Raum.

Aspekte wie Arbeitstiefe und –breite sowie Körperform und Arbeitsgeschwindigkeit beeinflussen neben dem Zugkraftbedarf auch die Flächenleistung.

Kraftstoffeinsparungen hängen neben diesen Faktoren zusätzlich von der Fruchtfolge und dem Klima ab – die jährlichen Schwankungen unterliegen.  

Ein Pflug aus dem Hause Kverneland, der sich schnell und einfach an die Örtlichen Gegebenheiten anpassen lässt, bildet hier die Basis für profitables Pflügen.

24. Januar 2017